Neuigkeiten am IAAEU

 

Ankündigungen


  • Stellenausschreibungen
    Zum 1. März 2017 und zum 01. April 2017 oder früher sind am Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) an der Universität Trier jeweils eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiterin/ Mitarbeiter (Doktorand/ -in) zu besetzen. Nähere Informationen finden Sie hier.

  • Workshop on Labour Economics am IAAEU

    Am 21. und 22.04.2017 veranstalten das IAAEU und der Lehrstuhl für Personalökonomik einen Workshop zum Thema "Labour Economics". Interessenten sind herzlich eingeladen, theoretische und/oder empirische Arbeiten zu diesem Thema einzureichen (Deadline: 29.01.2017). Weitere Informationen sowie den Call for Papers finden Sie hier.

  • IAAEU und HSI organisieren Konferenz
    In Kooperation mit dem Hugo Sinzheimer Institut in Frankfurt veranstaltet das IAAEU darüberhinaus am Freitag, dem 22. September 2017 eine Konferenz mit dem Titel "Social Pillar - Social Europe - International Labour law as a stimulus for better social integration - aspirations and reality". Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

 

Preise, Auszeichnungen & Aktuelle Meldungen

 


  • Juniorprofessor Lars Hornuf bei G20-Finanzkonferenz

    Am 25. Januar trafen sich auf Einladung der Bundesbank Delegierte der G20, Wissenschaftler und Vertreter aus der Privatwirtschaft in Wiesbaden, um über die Entwicklungschancen der Digitalisierung im Finanzsektor zu diskutieren. Prof. Dr. Lars Hornuf (IAAEU und Universität Trier) plädierte auf der Konferenz für einen Ausbau der Forschung zu Finanztechnologien, um den Nutzen und mögliche Risiken der Digitalisierung für die Finanzwelt besser bestimmen zu können. Die empirischen Untersuchungsergebnisse können Implikationen bieten, wie auch die Realwirtschaft von diesen neuen Märkten profitieren kann. Nähere Informationen find Sie hier.


  • Aktuelle Studie zum FinTech-Markt

    In einer aktuellen empirischen Untersuchung erheben Prof. Dr. Gregor Dorfleitner und Prof. Dr. Lars Hornuf (IAAEU und Universität Trier) Daten zu den Marktvolumina deutscher FinTech-Unternehmen für den Zeitraum von 2007 bis 2015. Mit diesen Daten soll die Marktentwicklung in acht FinTech-Teilsegmenten bis zum Jahr 2035 prognostiziert werden. Nähere Informationen finden Sie hier.


  • Dr. Thomas Klein als Sachverständiger im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales

    Am 23. Januar 2017 fand im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags eine öffentliche Anhörung zu dem von den Fraktionen der CDU/CSU und der SPD eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung der Sozialkassenverfahren im Baugewerbe (Sozialkassenverfahrensicherungsgesetz – SokaSiG – BT-Drs. 18/10631) statt. Angehört wurden insgesamt zwölf Sachverständige, darunter Vertreter von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und der Sozialkasse Bau sowie Einzelsachverständige aus der Wissenschaft. Dr. Thomas Klein (wissenschaftlicher Mitarbeiter der juristischen Arbeitsgruppe) nahm als Einzelsachverständiger insbesondere zu Fragen der Verfassungsmäßigkeit, der Erforderlichkeit und der Ausgestaltung des Gesetzentwurfs Stellung. Die bereits im Vorfeld der Anhörung abgegebene schriftliche Stellungnahme von Dr. Klein kann über die Internetseite des Deutschen Bundestags eingesehen werden. Zudem erscheint in der Zeitschrift Arbeit und Recht (AuR Heft 2/2017) ein Beitrag von Dr. Klein zur Sicherung der Sozialkassenverfahren im Baugewerbe.

  • Arbeitsmarkt- und Personalökonomik in der UniGR

    Am 8. Dezember 2016 fand am IAAEU ein Treffen mit rund 20 Teilnehmern aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Möglichkeiten für eine intensivierte Kooperation zwischen Forschungsinstitutionen aus der Großregion im Bereich der Arbeitsmarkt- und Personalökonomik ausgelotet. Forscher und Forscherinnen aus Kaiserslautern, Lorraine, Luxemburg, Straßburg und Trier nahmen an der kleinen Konferenz teil. Am Vormittag wurden fünf Untersuchungen vorgestellt, die sich mit Themen wie Lohnkostensubventionen, Moral Hazard-Effekten in Arbeitsbeziehungen, der optimalen Ausgestaltung der Arbeitslosenversicherung und den Konsequenzen des Pendelns zum Arbeitsort beschäftigten. Am Nachmittag wurden die Perspektiven für eine zukünftige Zusammenarbeit erörtert. Als ein Resultat wurde vereinbart, im nächsten Jahr eine wissenschaftliche Konferenz zu veranstalten. Für nähere Informationen steht Herr Laszlo Goerke gerne zur Verfügung.


  • Internationaler Workshop "International Trade & Labour Markets" am 25. und 26. November 2016

    Welche Auswirkungen hat die zunehmende internationale Verflechtung der Güter- und Kapitalmärkte auf den Arbeitsmarkt eines Landes? Diese Frage steht nicht nur im Mittelpunkt vieler öffentlicher und politischer Debatten, sondern auch im Fokus der Forschung. Aus diesem Grund veranstalteten das Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) und der Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftspolitik der Universität Trier am 25. und 26.11.2016 einen „Workshop on International Trade & Labour Markets“. Zahlreiche Forscherinnen und Forscher aus Europa (u.a. aus Frankreich und Luxemburg) präsentierten ihre Arbeiten und boten somit den Grundstein für einen wissenschaftlichen Austausch und das Fundament für mögliche zukünftige Kooperationen. Es wurde beispielsweise diskutiert, welche Auswirkungen die EU-Osterweiterung auf die Beschäftigung in Deutschland hat und wie sich der „Brain Drain“ auf die Wohlfahrt der Sender- und Empfängerländer auswirkt. Die nachstehenden Bilder zeigen ein paar Impressionen vom Workshop. Weitere Informationen finden Sie hier, bei Fragen können Sie sich auch direkt an Marco de Pinto (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.
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  • Das Kollektivvertrags- und Streikrecht für Beamte in privatisierten Unternehmen, am Beispiel der Postnachfolgeunternehmen
    Am 8. November 2016 legte Thomas Klein, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAAEU, erfolgreich sein Rigorosum ab. Geprüft wurde er unter dem Vorsitz des Dekans Prof. Dr. Alexander Proelß (Öffentliches Recht) von Frau Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter im Zivilrecht und von Herrn Prof. Dr. Franz Dorn in der Rechtsgeschichte. Die Dissertation von Herrn Klein, die er zu dem Thema "Das Kollektivvertrags- und Streikrecht für Beamte in privatisierten Unternehmen, am Beispiel der Postnachfolgeunternehmen" verfasst hat, wird voraussichtlich Anfang 2017 im Nomos-Verlag erscheinen.

 

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Prof. Dr. Schlachter, Thomas Klein, Prof. Dr. Proelß, Prof. Dr. Dorn


  • Thomas Klein und Dominik Leist zur Vereinbarkeit der deutschen Unternehmensmitbestimmung mit dem Unionsrecht
    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) wird in den nächsten Monaten aufgrund einer Vorlage des Kammergerichts Berlin über die Vereinbarkeit des deutschen Unternehmensmitbestimmungsrechts mit dem EU-Recht entscheiden. Hintergrund der Vorlage sind die Wahlvorschriften des deutschen Mitbestimmungsgesetzes. Nach diesen haben nur im Inland beschäftigte Arbeitnehmer das aktive und passive Wahlrecht zum Aufsichtsrat. Kritiker in der rechtswissenschaftlichen Literatur halten dies für europarechtswidrig. Thomas Klein (IAAEU) und Dominik Leist (Universität Trier) haben sich anlässlich der EuGH-Vorlage mit der europäischen Rechtslage befasst und kommen zu dem Ergebnis, dass weder das Diskriminierungsverbot aus Artikel 18 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV), noch die Arbeitnehmerfreizügigkeit aus Artikel 45 AEUV der deutschen Rechtslage entgegenstehen. Der Beitrag ist in der Zeitschrift für europäisches Sozial- und Arbeitsrecht (ZESAR), Ausgabe 10/2016 S. 421-425, erschienen und wurde im aktuellen Böckler-Impuls 16/2016, S. 6 bereits mit Interesse zur Kenntnis genommen.

  • Internationaler Workshop "Subjective Survey Data in Labour Market Research" am 07. und 08. Oktober 2016
    Auch in diesem Oktober veranstaltete die ökonomische Arbeitsgruppe des IAAEU ihren traditionellen Herbstworkshop, der jährlich mit einem variierenden Themenschwerpunkt Forscherinnen und Forscher aus aller Welt nach Trier lockt. In diesem Jahr lag der inhaltliche Fokus auf der Nutzung von subjektiven Daten für Analysen im Arbeitsmarktkontext sowie verwandten Themenfeldern. Die hohe Teilnehmerzahl von über 40 zeigt, wie sehr die Themenwahl das Interesse der Forschungsgemeinschaft wecken konnte. Nicht nur Forscherinnen und Forscher aus ganz Europa, sondern auch aus den Vereinigten Staaten und Indien kamen hierfür an das IAAEU. Ein Highlight war die "Keynote Lecture" vom renommierten Arbeitsmarktforscher Andrew E. Clark (Paris School of Economics - CNRS), der zu den bekanntesten Namen auf dem Gebiet weltweit zählt. In seinem unterhaltsamen Vortrag gab er einen Überblick über das Forschungsfeld und stellte Resultate aus einer Forschungsstudie mit dem Titel "Looking for labour market rents with subjective data" vor. Conchita D’Ambrosio (Universität Luxemburg) referierte zum Abschluss der Konferenz über die Auswirkungen familiärer, finanzieller Schwierigkeiten auf die Kindesentwicklung. Mit insgesamt 25 präsentierten Forschungspapieren und einer eigenen "Poster Session" schuf der Workshop vielfältige Möglichkeiten zum Austausch und zur Diskussion zahlreicher Themen. Auch die Forschung des IAAEU war mit mehreren aktuellen Projekten auf der Konferenz präsent. Vorgestellt wurden Forschungsbeiträge aus dem Bildungsbereich, zur Rolle von Gewerkschaften sowie zu methodischen Fragen bei der Nutzung von subjektiven Daten.

 

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Teilnehmer des Workshops, Andrew E. Clark, Conchita D’Ambrosio


  • Mitarbeiter des IAAEU als neuer Autor im Nomos-Kommentar zum Tarifvertragsgesetz
    Thomas Klein, wissenschaftlicher Mitarbeiter des IAAEU, gehört seit der im August erschienenen 4. Auflage zum Autorenkreis des von Prof. Dr. Wolfgang Däubler herausgegebenen Nomos-Kommentars zum Tarifvertragsgesetz. Er kommentiert gemeinsam mit Dr. Johannes Heuschmid (Hugo-Sinzheimer-Institut für Arbeitsrecht, Frankfurt am Main) typische Inhalte von Tarifvertragsnormen. Schwerpunkte der Kommentierung sind unter anderem tarifvertragliche Regelungen zum Arbeitsschutz, zu Personalbemessungssystemen und Besetzungsregelungen, zum Rationalisierungs- und Kündigungsschutz sowie zu betrieblichen und betriebsverfassungsrechtlichen Fragen.

  • Großes Presse-Echo auf IAAEU-Studie zur Wirkung von Smartphone-Verboten am Arbeitsplatz

    Das Smartphone verändert unsere Gesellschaft, aber beeinflusst es auch die Arbeitswelt? Lenkt das private Smartphone gar von der Arbeit ab, so dass Unternehmen Maßnahmen zur Einschränkung der Smartphone-Nutzung am Arbeitsplatz ergreifen sollten? Oder ist ein Smartphone-Verbot wirkungslos und womöglich sogar schädlich, wenn es von den Beschäftigten als Zeichen des Misstrauens verstanden wird? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Forschungsteam, das mit Adrian Chadi, Mario Mechtel und Vanessa Mertins aus einem aktiven sowie zwei ehemaligen Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern des IAAEU besteht, in einer aktuellen Studie.

    Obwohl bisher nur die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung öffentlich bekannt gemacht worden sind, ist bereits jetzt das Presse-Echo auf die Studie sehr groß. Unter anderem haben Medien wie Die Welt, Rheinische Post, Landeszeitung Lüneburg, Hamburger Abendblatt sowie Saarbrücker Zeitung in Print- sowie Online-Formaten über die Smartphone-Studie berichtet.
    Weitere Informationen finden Sie hier.


  • ANR-DFG-Projekt: Local labour markets – The causes and consequences of spatial differences in labour market outcomes across cities in France and Germany
    Gemeinsam mit Forschern vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim (ZEW), von der Universität Münster und der Aix-Marseille School of Economics konnte Dr. Marco de Pinto (IAAEU & Universität Trier) Drittmittel für das o.g. Forschungsprojekt einwerben. Dieses beschäftigt sich mit den Ursachen und Auswirkungen der Disparitäten zwischen lokalen Arbeitsmärkten in Frankreich und in Deutschland. Einerseits wird untersucht, warum so große Unterschiede hinsichtlich der Löhne, der Produktivität von Firmen und Arbeitskräften oder den Wohnkosten zwischen verschiedenen Regionen existieren. Andererseits wird die Reallokation der Arbeitskräfte innerhalb von Regionen detailliert analysiert, welche auch durch die zunehmende internationale Integration beeinflusst wird. Die gewonnen Erkenntnisse könnten Aufschluss darüber geben, welche wirtschaftspolitische Reaktionen auf die zum Teil erheblichen Unterschiede lokaler Arbeitsmärkte vorteilhaft sind. Die Analyse erfolgt mittels theoretisch fundierter empirischer Forschungsansätze auf Grundlage französischer und deutscher administrativer Mikrodaten (DADs und LIAB). Das Forschungsprojekt wird von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) und der ANR (Agence Nationale de la Recherche) gefördert. Bewilligt wurden Mittel bis zur Höhe von rund 300.000 € für eine Laufzeit von 36 Monaten.

 

 

 

 

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